SG Bächingen/Medlingen - SV Röfingen

SG mit Kantersieg
SG Bächingen/Medlingen - SV Röfingen  7  :  1
Nach nicht einmal zwanzig Sekunden der erste Paukenschlag der Partie auf dem Bächinger Sportgelände: Einen Bilderbuchangriff über Alexander Nusser hämmerte Marcus Mattick unter die Latte. Angriff um Angriff rollte auf das Gästetor. In der 18. Spielminute erzielte der sehr agile Tim Schenk mit einem platzierten Rechtsschuss die 2:0-Führung. Mattick und Nusser erhöhten noch vor der Pause auf 4:0. Die von Ersatzkapitän Marcel Weber gut organisierte Abwehr ließ im ersten Spielabschnitt keine nennenswerte Torchance zu. Nach der Halbzeitpause schraubte die Heimelf mehrere Gänge zurück. Trotzdem stellten wiederum Marcus Mattick und Alexander Nusser (2) auf 7:0. In den letzten zwanzig Minuten ergaben sich für die arg gebeutelten Gäste aufgrund von Nachlässigkeiten im Defensivverhalten der SG einige Chancen zur Ergebnisverbesserung. Nachdem ihnen noch kurz zuvor ein Handelfmeter verweigert wurde, entschied der gut leitende Schiedsrichter in der Schlussminute auf Elfmeter. Diesen verwandelte der Gästespieler Maximlian Brenner sicher zum Ehrentreffer.
(Matthias Mattick)

SG Bächingen/Medlingen II - SV Röfingen II    4 :  0
Tore: Stefan Müller, Manuel Kleiber, Manuel Kuzma, Bernd Lang

SG mit ersten drei Punkten, aber mit viel Luft nach oben 

Die Spielgemeinschaft Bächingen/Medlingen startet mit einem 4:3 - Heimsieg gegen die Kreisliga-Reserve aus Glött.

 

Die SG legte druckvoll los und konnte in der fünften Minute durch Patrick Brenner in Führung gehen. Nach einer scharfen Hereingabe von Ahrens Tim, verlängerte Patrick Aust und Brenner bugsierte den Ball per Kopf an Gästekeeper Waidele vorbei ins Tor. Glött konnte sich in der ersten halben Stunden selten aus der Defensive befreien und kassierte folgerichtig das zweite Gegentor, als sich Schenk Tim ein Herz fasste und mit links abzog (29.). Chancen durch Nusser Alexander und Kettler Marcel blieben teilweise leichtfertig ungenutzt. Ab der 2:0-Führung war ein Bruch im SG-Spiel zu erkennen. Man ließ den Glöttern unnötig viel Platz, die Rückwärtsbewegung fand kaum mehr statt und so schlugen die Lilien eiskalt zu. Ein berechtigter Strafstoß durch Grüner Stefan bedeutete den Anschluss und mit dem Halbzeitpfiff besorgte Benedikt Grüner gar den Ausgleich. Der zweite Spielabschnitt begann mit einem Paukenschlag, als erneut Benedikt Grüner das Spiel komplett drehte (49.). Mit der Einwechslung von Spielertrainer Mattick Marcus wurde die SG endlich druckvoller und es entwickelte sich Einbahnstraßenfußball in Richtung Gästetor. Aber das alte Manko blieb vorerst bestehen: Aust Patrick vergab genauso freistehend wie Mattick Marcus. Erst ein erneut berechtigter Elfmeter brachte den Ausgeich (Ahrens Tim). Dass die Moral der Heimelf intakt ist, zeigte der unbändige Willen, das Spiel erneut zu drehen. In der 73. Spielminute war es dann Mattick Marcus vorbehalten, für den Auftaktsieg zu sorgen, als er am schnellsten schaltete und den Ball über die Linie drückte.

Eine mangelhafte Chancenauswertung und teilweise haarsträubende Unkonzentriertheiten machten das Auftaktspiel unnötig spannend. Letztendlich gewann die SG Bächingen/Medlingen verdient.

 

SG Bächingen/Medlingen II – SG Unterbechingen/Wittislingen  8 : 0

Tore: 3 x Steffen Jooß, 2 x Johannes Kimmerle, Michael Taglang, Tobias Jooß, Christian Winkler


Kommende Sonntag, 23.08.2015, steht das Derby gegen die SSV Peterswörth statt.
13:15 Uhr       SSV Peterswörth II - SG Bächingen/Medlingen II
15.00 Uhr       SSV Peterswörth I - SG Bächingen/Medlingen
Spielort: Peterswörth



Spielplan 2015/2016


Zwei Tippelbrüder und eine geldgierige Verwandtschaft

Die Laiendarsteller der Theatergruppe Medlingen erheitern mit Spielwitz und Humor ihr Publikum 

 

 

Die geldgierigen Verwandten des verblichenen Onkel Batschi finden bei der Suche nach dem Millionenerbe nur Papierschnipsel.



„Tolldreiste Brüder“, ein Schwank in drei Akten von Beate Irmisch, stand in diesem Jahr auf dem Programm der Theatergruppe Medlingen zum ersten Adventswochenende. Bereits bei der ersten Vorstellung am Samstagnachmittag amüsierten sich die Besucher köstlich über das mit Witz und Humor vorgetragene Spiel der Darsteller in der Gemeindehalle.

Gekonnt und mit großer Spielfreude setzte das Laienspielerensemble die Handlung um Geldgier und familiären Erbschaftsauseinandersetzungen in Szene, wobei die umsichtige Regie von Rudolf Gansel dafür sorgte, dass die Inszenierung durch darstellerische Disziplin und großartiger Interpretation der einzelnen Rollen überzeugte.

Zum Inhalt: Die beiden Tippelbrüder Kalle (Manfred Tausend) und Wolle (Dominik Gansel) sind eigentlich nur auf der Suche nach einem geeigneten warmen Schlafplätzchen für die Nacht und landen dabei prompt auf dem Hof vom alten Onkel Batschi. Dort finden sie eine Überraschung vor. Mit einem Abschiedsbrief an seine lieben Verwandten liegt Onkel Batschi tot in der Küche. Kurz darauf rückt die Verwandtschaft in Gestalt der beiden Ehepaare Wilfriede (Renate Wiedemann) und Götz Rührig (Gerhard Gerstmaier) sowie Schorsch (Josef Kapfer) und Monique Kapinski (Elisabeth Taglang) an, weil es ja wohl allerhand zum Erben gibt. Wenn es aber ums liebe Geld geht, sind Eigenschaften wie Pietät, Freundlichkeit oder Rücksichtnahme natürlich völlig fehl am Platz, was auch die beiden Tippelbrüder Kalle und Wolle am eigenen Leibe zu spüren bekommen.

Daher geben sie gegenüber der Verwandtschaft auch ihre wahre Identität nicht preis und schlüpfen bedingt durch die Ähnlichkeit von Kalle mit dem Verblichenen in die Rolle des Hausherrn und seiner Geliebten. In weiteren Rollen glänzen Christl Brenner als Ärztin Clementine Geistreich und Julia Mayer als Sparkassenangestellte Hanni Eifel. Das Publikum belohnt beinahe jeden Szenenwechsel auf der Bühne mit Beifall und Heiterkeitsbekundungen. Dem Ensemble gelingt mit gekonntem Spielwitz der Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher.

Dabei binden die Darsteller das Publikum in die heitere Handlung mit nachdenklichen Zügen mit ein, sodass mancher Besucher das Stück als gar nicht so weit weg von der Realität empfinden mag.

Die Charaktere der einzelnen Rollen sind sehr gut besetzt und die einzelnen Akte sind auch zeitlich sehr gut eingeteilt. Eine gelungene sehenswerte Inszenierung in einem sehr ansprechenden Bühnenbild.

Dem Publikum hat das kurzweilige Spiel einmal mehr gefallen, was auch heuer mit kräftigem Schlussbeifall belohnt wurde.


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